Ich wollte schon immer mal Krankenschwester werden

Einen ganzen Tag draußen – und was hab ich davon? Schüttelfrost und Fieber, vielen Dank. Jetzt heißt es also im Bett liegen und benebelnde Medikamente einnehmen. Zum Glück hab ich meine hauseigene Krankenschwester: meine Oma.
Super, weil ich regelmäßig Tee ans Bett gebracht und damit Besuch bekomme. Problematisch ist dann allerdings, wenn sie minutenlang neben dem Bett steht und nichts mehr sagt, während ich mir alle Mühe geben muss, mir nicht sofort die Decke über den Kopf zu ziehen, weil das Licht so grell ist.
Ich glaube mal, dass es relativ normal ist, wenn ich in dieser Situation nicht besonders gesprächig bin. Genauso wenig wie morgens kurz nach dem Aufstehen. Nicht auszudenken, wie es wäre, wenn meine Oma mein torkelndes und verschnupftes Ich früh um 5 auf dem Weg zum Klo mit Fragen bombardiert ala „Wie geht es dir? Soll ich dir einen Tee machen? Was möchtest du essen?“ und das alles auf einmal, ehe ich die Badezimmertür schließen kann. Wenn der Flur nur nicht so lang wäre, er würde viel weniger Angriffsfläche bieten…


2 Antworten auf “Ich wollte schon immer mal Krankenschwester werden”


  1. 1 identitaetsterror 11. September 2007 um 12:58 Uhr

    Na dann werd mal wieder schnell gesund …

  2. 2 ******* 11. September 2007 um 13:01 Uhr

    Gute Besserung :-)

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