Archiv der Kategorie '...und weg.'

Schon erstaunlich, wie schnell ich zur Handwerkerin geworden bin – der 4. Umzug in 2 Jahren macht sich doch so langsam bemerkbar. Und die Muskeln werden ebenfalls sichtbar.

Dennoch bleibt die Hoffnung darauf, es diesmal etwas länger in einer Wohnung auszuhalten, sollte doch eigentlich nicht so schwer sein…?

Vom Suchen und Finden

Wohnungen in Berlin zu suchen ist ja sowieso schon ein Horror für jeden Berliner. Entweder bekommt die Traumwohnung der zugezogene Student mit Halstuch oder die spießige Sekretärin mit dem Nettogehalt von tendenziell drei Monatskaltmieten. Und dann hat man einmal eine wirklich angenehme Hausverwaltung, der es egal ist, ob Studentin, Arbeitsloser oder Millionär einzieht – hauptsache jemand ist schnell da – und schon wieder kriegt der verdammte Zugezogene mit dem Halstuch die Wohnung.

Macke. Macke. Macke.

5 Tage in 36 Zeilen

Dosenfutter,
Kuschelschlafsack (weg),
Sonnenbrand auf den Füßen,
Frühstück am Strand,
Muscheln sammeln,
Hitzestich,
Erdbeeren,
Partynachbarn,
Gasbrenneraufsatzsuche,
Fotos machen,
Blasen an den Füßen,
Wackelzelt,
Möwen nachahmen,
Spinnen,
Schmetterlingsfarm,
Sauna,
Meerwasserbad,
Sonnenuntergänge,
McDonalds,
Zug fahren,
Seebrücke,
Einkauf schleppen,
Minielche,
Kalter Hund,
Sparkasse,
Traumhäuser,
Sonnebrillen,
Dorfnazis,
Duschmarken,
Sachsen,
Spechtfamilie,
blauer Himmel,
Sand (überall),
Sonnencremegeruch,
Tauchgondel,
…und nicht einmal baden gewesen.

Fotos folgen.

Omabesuch

Das nenn ich mal ne tolle Torte. Bofrost lässt grüßen…

Kurzurlaub Teil 1

Ein kleiner Nachtrag noch zu Ostern. Ick war nämlich nicht in Berlin, sondern aufm Land. Ziemlich weit draußen. Dafür hatte ich aber auch meine Ruhe, und von Oma gabs täglich mehr als genug Mahlzeiten.

In der Zeit hab ichs auch endlich geschafft, mein (schon lange) versprochenenes Panorama zu basteln.

Das Torgauer Stadtschloss (jaha, ich war in Sachsen).

Weitere Bilder folgen demnächst. Bestimmt.

Mutti braucht elektronische Hilfe

…deshalb hat sie sich eine email-Adresse eingerichtet. Für alle armen Seelen, die sich bei ihr ausweinen müssen, die Dampf ablassen wollen, die dringend einen Rat brauchen, aber den von ihren doofen Klugscheißer-FreundInnen nicht bekommen. Die wissen eh alles besser, sagen auch nur „Ich habs dir doch gesagt!“ und verdrehen genervt die Augen. Also lieber zur Kummerkasten-Mama. Die kann zumindest nicht mit den Augen rollen. Und allein schon den Frust von der Seele lassen, hilft ja manchmal.

kummerkasten-mutti@gmx.de

Lieber Herr Nachbar,…

Gelegentlich verspüre ich das dringende Bedürfnis meine nicht vorhandenen handwerklichen Fähigkeiten in der Wohnung meines Nachbarn auszuleben.
Selten genug sitz ich wirklich mal zuhause und tue so, als ob ich lernen würde. Schlimm genug, dass der Hausbau vor meinem Fenster mir schon jede Konzentration raubt – meine Nerven gehen währenddessen verloren, weil entweder die Bohrmaschiene meines Nachbarn nicht mehr richtig funktioniert oder er einfach zu dumm ist, sie zu bedienen. Anders kann ich mir diese erbärmlichen Geräusche nicht erklären und auch nicht, dass es scheinbar zwei (Mittags-!) Stunden dauert, Löcher in die Wand zu bohren. Grrrrr.

Zu viel des Guten

Heute:
Pappe,
Eierschalenfarbe,
deftige Farben,
Glitzer,
Vorhang,
Wischlappen,
Essigreiniger.

Morgen:
Roter Teppich,
falsche Wimpern,
Theaterschminke,
Nadelstreifen,
Glitzer,
Sekt,
Schleifchen („Geschenkverpackungen? Ich kann doch keine Geschenke verpacken!“),
…?

Musik zum Jahreswechsel

Frei nach dem Motto „Eine Party ohne Pop ist keine Party“ wird morgen (mal wieder) zu 80ern und 90ern abgetanzt.

Mir sind grad noch unglaublich viele Dinge eingefallen, die ich gern noch im blöden 2008 erledigen würde. Nur leider hat auch der 31. nur 24 Stunden, die bei weitem nicht ausreichen. So muss der ganze Müll also mit ins Jahr 2009. Dumm gelaufen.

Seit neuestem kann ich einpacken.

Es ist der 23. Dezember und tatsächlich sind alle Weihnachtseinkäufe (inklusive Geschenkpapier und Schleifchen) erledigt. Ein neuer Rekord. Einfachster Trick um möglichst wenige Dinge besorgen zu müssen: „Wir schenken uns nix dieses Jahr, oder? Bitte bitte!“ Hat ausnahmsweise auch mal funktioniert – außer natürlich bei der Familie. Mein herzliches Beileid schonmal an alle, die über mehrere Tage an den Familienweihnachtsbaum gebunden sind.
Was nicht geklappt hat: Der geglückte Besuch eines schönen Weihnachtsmarktes. Nächstes Jahr halt.

Und weil Weihnachten ja eh schon so gut wie vorbei ist – was geht zu Silvester?

Jahrelang….

…grüßen mich die Nachbarn maximal mit einem kurzen Nicken oder einem müden Hallo. Und dann – auf den letzten Drücker – rennt man sich plötzlich beim Müllentsorgen über den Weg (nachts halb 12) und hat unwahrscheinlich viele Themen auf Lager. Na bitte, geht doch. Zwar etwas spät, aber was solls.
Ick bin dann weg. Lieschen macht kurze Erholungspause. Bin bald wieder da. Und dann gibts wieder regelmäßig was zu lesen.

PS: Leute. Falls ihr mal umzieht: Vergewissert euch, dass ihr euren Wecker NICHT eingepackt habt, wenn ihr am nächsten Morgen früh raus müsst. Ist echt nicht praktisch.